Robert Koch – Zur Person und Arbeitsweise


Robert Koch Jahrgang 1958, geboren in Mistelbach, aufgewachsen in Hohenau/March, Matura in Gänserndorf, Wohnort Korneuburg, verheiratet mit Brigitte Gratz.
Tochter Celina (1994), Sohn Sebastian (2005). Kater - Keksi - Findelkater, Pferd - Poco (Appaloosa-Criollo 2000), Hobbys: Schlagzeug (dzt. Drummer beim Jazz-Projekt "The Swinging Systemics"), Chopper-Fahrer... dzt.Yamaha Virago.

Ausbildung beim Österreichischen Arbeitskreis für systemische Therapie und systemische Studien (ÖAS). Eingetragen in die Psychotherapeutenliste. Zertifikat für Supervision und Europa Zertifikat für Psychotherapie - ECP.

Diplom der Akademie für Sozialarbeit u. vormals Lehrtätigkeit an der Akademie für Sozialarbeit in Wien.

Ehemaliger Mitarbeiter des Psychosozialen Dienstes (PSD) und des Instituts für Ehe- und Familientherapie Wien.

Lehrsupervisor und Lehrtherapeut der ÖAS.

Reteaming Coach und KidsSkills Ambassador für Österreich.

Aufnahme der Biographie ins "WHO is WHO/Österreich" im Jahre 2002 und in die Enzyklopädie des Erfolges 2005.

Mitglied des Österreichischen Bundesverbandes für Psychotherapie und ehem.Vorstandsmitglied der ÖAS - Österreichische Arbeitsgemeinschaft für systemische Therapie und Studien.

Freie Praxis in Korneuburg und Wien.





Meine Arbeitsweise

Mit Kindern arbeite ich in Einzel- und Familientherapien zumeist lösungsorientiert. Oftmals nach den Programmen von Ben Furman aus Finnland „Kids Skills“ Hier auch Infos über das Reteaming Coaching:
www.reteaming.com

Für Erwachsene biete in an:
Systemisch-lösungsorientierte Kurztherapie und systemische Supervision und Coaching - wie auch narrative Psychotherapie.
Manchmal arbeite ich strategisch - mit Verhaltens-, Haus- und Beobachtungs-aufgaben, um mit den KlientInnen, unter Bezug auf deren Herkunfts- bzw. Gegen-wartssystem, eine angestrebte Veränderung zu erwirken.
Bei Paartherapien arbeite ich (wenn dies von den KlientInnen gewünscht wird) mit einer Co-Therapeutin zusammen. Dies führt zumeist zu einer wirkungsvollen und für beide zufriedenstellenden Therapie, da der Standpunkt beider Geschlechter besser vertreten werden kann. Die Therapiezeit wird dadurch verkürzt.

Systemische Therapie

www.oeas.at

Systemische Therapie versteht sich als eigenständiges psychotherapeutisches Verfahren, und ist der Oberbegriff für eine Vielzahl von Ansätzen und Modellen, die sich aus der Paar- und Familientherapien heraus entwickelt haben. Neben der zunächst analytisch orientierten Familientherapie und später der entwicklungs-orientierten Richtung (Virginia Satir) traten die auf die Forschergruppe um Gregory Bateson zurückgehenden systemischen Schulen in den Vordergrund. Mit dem Begriff „systemisch“ weist die Familientherapie über den Bezugsrahmen Familie hinaus und stellt Zusammenhänge zur allgemeinen Systemtheorie her. Als Weiterentwicklung der Familientherapie stellt sie auch die einzeltherapeutische Arbeit in einen interaktionellen Kontext.
Konzepte wie Zirkularität, Autonomie und Selbstorganisation von Systemen fordern zu einem Umdenken heraus. So steht der Annahme linearer Kausalität mit ihrer Forschung nach Ursachen in der systemischen Betrachtungsweise das Konzept der Zirkularität gegenüber. Danach kann in komplexen Prozessen keine Unterscheidung zwischen „Ursache“ und „Wirkung“ getroffen werden. Die Frage nach dem „Wie“ wird wichtiger als nach dem „Warum“ von Verhaltensweisen. Veranschaulichung und Veränderung von Kommunikationsstrukturen sind ein wesentliches Ziel systemorientierter Psychotherapie.
Vor diesem Denkhintergrund werden Menschen als autonom betrachtet, die füreinander in sozialen Interaktionen grundsätzlich undurchschaubar bleiben. Sie werden als weder vollständig erfassbar, noch beliebig veränderbar bzw. instruierbar verstanden.

Psychotherapeutische Haltung

Systemisch ausgerichtete , BeraterInnen und SupervisorInnen gehen von der Autonomie der Rat- und Hilfesuchenden aus und betrachten diese als „Experten und Expertinnen ihrer selbst“. Dabei wird das individuelle Erleben der Einzelnen als subjektive Verarbeitung ihrer lebensgeschichtlichen, affektiven und kognitiven Beziehungserfahrungen verstanden.
Zentrales Arbeitsmittel ist der öffnende Dialog. Dem Klienten gegenüber bemüht man sich um eine Haltung des Respekts, der Unvoreingenommenheit, des Interesses und der Wertschätzung bisheriger Lebensstrategien.
Respekt vor der Autonomie der Klienten, Neutralität und Neugierhaltung, Zuhören, Nutzung vorhandener Ressourcen und Kompetenzen sind Haltungen, die die Beziehungsgestaltung in der systemischen Therapie prägen.
Im therapeutischen und beraterischen Bereich orientiert sich systemische Praxis am Anliegen der Klienten und verzichtet auf normative Zielsetzungen und Pathologisierungen. Sie verfolgt gemäß ihrem theoretischen Ansatz weder das Ziel die Probleme diagnostisch zu erkunden und zu klassifizieren, noch sie kausal zu verändern. Sie versucht, im Dialog mit den Betroffenen Beschreibungen zu entwickeln, die die Möglichkeiten aller Beteiligten, wahrzunehmen, zu denken und zu handeln, erweitern. Systemische Praxis sucht nach Bedingungen, mit deren Hilfe die Klienten ihre Ressourcen aktivieren können, um in Selbstorganisation zu ihren Zielen gelangen zu können.

Methoden
Die Methoden der systemischen Psychotherapie sind vielfältig. Dazu zählen das zirkuläre Fragen, der selbstreflexive Dialog, der Einsatz von Beobachterteams und Teamreflektionen, die Arbeit mit visualisierenden Techniken wie Familienskulpturen und Aufstellungen, die Anregung von „"Hausaufgaben“, Abschlussinterventionen, Rituale, Externalisierungen, Metaphern sowie die „Neuschreibung“ der eigenen Lebensgeschichte.

Setting
Systemische Psychotherapie ist insbesondere in lösungsorientierten Richtungen tendenziell Kurzzeittherapie, Einzeltherapien werden durchaus auch als längerfristig vereinbart. In Übereinstimmung mit den am Therapieprozess Beteiligten können um zusätzliche Perspektiven und Ressourcen zu gewinnen auch andere Bezugspersonen in den Prozess einbezogen werden, wie Angehörige, Lehrer, oder psychosoziale Helfer.
Systemisches Handeln findet Anwendung in der Arbeit mit Einzelnen, Paaren, Familien, Gruppen und Institutionen sowohl im klinischen als auch in anderen professionellen Bereichen, wie (Organisations-) Beratung, Supervision, Fort- und Weiterbildung.