{"id":144,"date":"2016-10-13T17:31:37","date_gmt":"2016-10-13T15:31:37","guid":{"rendered":"http:\/\/www.psycho-praxis.com\/cms\/?page_id=144"},"modified":"2016-10-13T17:31:37","modified_gmt":"2016-10-13T15:31:37","slug":"psychotherapeutische-haltung","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/www.psycho-praxis.com\/cms\/?page_id=144","title":{"rendered":"Psychotherapeutische Haltung"},"content":{"rendered":"<h1>Psychotherapeutische Haltung<\/h1>\n<p>Systemisch ausgerichtete TherapeutInnen und SupervisorInnen gehen von der Autonomie der Rat- und Hilfesuchenden aus und betrachten diese als \u201eExperten und Expertinnen ihrer selbst\u201c. Dabei wird das individuelle Erleben der Einzelnen als subjektive Verarbeitung ihrer lebensgeschichtlichen, affektiven und kognitiven Beziehungserfahrungen verstanden.<\/p>\n<p>Zentrales Arbeitsmittel ist der \u00f6ffnende Dialog. Den KlientInnen gegen\u00fcber bem\u00fcht man sich um eine Haltung des Respekts, der Unvoreingenommenheit, des Interesses und der Wertsch\u00e4tzung bisheriger Lebensstrategien.<\/p>\n<p>Respekt vor der Autonomie der Klienten, Neutralit\u00e4t und Neugierhaltung, Zuh\u00f6ren, Nutzung vorhandener Ressourcen und Kompetenzen sind Haltungen, die die Beziehungsgestaltung in der systemischen Therapie pr\u00e4gen.<\/p>\n<p>Im therapeutischen Bereich orientiert sich die systemische Praxis am Anliegen der Klienten und verzichtet auf normative Zielsetzungen und Pathologisierungen. Sie verfolgt gem\u00e4\u00df ihrem theoretischen Ansatz weder das Ziel die Probleme diagnostisch zu erkunden und zu klassifizieren, noch sie kausal zu ver\u00e4ndern. Sie versucht, im Dialog mit den Betroffenen, Beschreibungen zu entwickeln, die die M\u00f6glichkeiten aller Beteiligten wahrnehmen, Denken und Handeln erweitern. Systemische Praxis sucht nach Bedingungen, mit deren Hilfe KlientInnen ihre Ressourcen aktivieren k\u00f6nnen, um in Selbstorganisation zu ihren Zielen zu gelangen (Ver\u00e4nderung im Lebensweg, im Bereich Krankheit etc.)<\/p>\n<h2>Methoden<\/h2>\n<p>Die Methoden der systemischen Psychotherapie sind vielf\u00e4ltig. Dazu z\u00e4hlen das zirkul\u00e4re Fragen, der selbstreflexive Dialog, der Einsatz von Beobachterteams und Teamreflektionen, die Arbeit mit visualisierenden Techniken wie Familienskulpturen und Aufstellungen, die Anregung von \u201e&#8220;Hausaufgaben\u201c, Abschlussinterventionen, Rituale, Externalisierungen, Metaphern sowie die \u201eNeuschreibung\u201c der eigenen Lebensgeschichte. In letzter Zeit setze ich auch die von mir erforschte und entwickelte Methode der Psychotherapie mit dem Pferd ein.<\/p>\n<h2>Setting<\/h2>\n<p>Systemische Psychotherapie ist insbesondere in l\u00f6sungsorientierten Richtungen tendenziell. Einzeltherapien werden durchaus aber auch nicht nur als Kurztherapie sondern auch als l\u00e4ngerfristige Gespr\u00e4che vereinbart. Ziel ist es, Beschwerden aufzul\u00f6sen, neue positive Inhalte zu finden. In \u00dcbereinstimmung mit den KlientInnen k\u00f6nnen, um zus\u00e4tzliche Perspektiven und Ressourcen zu gewinnen, auch andere Bezugspersonen in den Prozess einbezogen werden, wie Angeh\u00f6rige, Lehrer, oder psychosoziale Helfer.<\/p>\n<p>Systemisches Handeln findet Anwendung in der Arbeit mit Einzelnen, Paaren, Familien, Gruppen und Institutionen, sowohl im klinischen als auch in anderen professionellen Bereichen, wie (Organisations-) Beratung, Supervision, Fort- und Weiterbildung.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Psychotherapeutische Haltung Systemisch ausgerichtete TherapeutInnen und SupervisorInnen gehen von der Autonomie der Rat- und Hilfesuchenden aus und betrachten diese als \u201eExperten und Expertinnen ihrer selbst\u201c. 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Den KlientInnen \u2026<\/p>\n<p class=\"continue-reading-button\"> <a class=\"continue-reading-link\" href=\"http:\/\/www.psycho-praxis.com\/cms\/?page_id=144\">Continue reading<i class=\"crycon-right-dir\"><\/i><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":21,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-144","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.psycho-praxis.com\/cms\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/144","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.psycho-praxis.com\/cms\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.psycho-praxis.com\/cms\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.psycho-praxis.com\/cms\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.psycho-praxis.com\/cms\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=144"}],"version-history":[{"count":1,"href":"http:\/\/www.psycho-praxis.com\/cms\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/144\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":145,"href":"http:\/\/www.psycho-praxis.com\/cms\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/144\/revisions\/145"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.psycho-praxis.com\/cms\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/21"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.psycho-praxis.com\/cms\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=144"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}